Zoya Belova hat während ihrer Residency (gemeinsam mit Maria Terentieva das Projekt DOOMSCROLLING entwickelt, das Materialien aus dem Fotoarchiv ihrer Familie und mit sogenannten Feldaufnahmen miteinander verknüpft, die in den letzten drei Jahren an verschiedenen Orten gesammelt wurden. Die Arbeit untersucht die Schnittstellen zwischen Internet, Kommunikation und Prekarität durch elektronische Klänge, Stimmen und andere Manipulationen. Mit Hilfe von Dekonstruktion, Cut-up-Methoden und Deep-Listening-Praktiken tauche ich ein in Routine, Erinnerung und Trancezustände. Feldaufnahmen, Web- und Gadget-Sounds sowie Stimmtexturen – Flüstern, Atemgeräusche, melodische Fragmente – werden geloopt und übereinander gelegt, um ein Gefühl der Fragmentierung und Intimität zu erzeugen.Die Visuals wurden in Kooperation mit der Künstlerin Maria Terentieva geschaffen. Das Projekt wurde am 26. November im Flucc öffentlich präsentiert und von der Künstlerin online gestellt: https://www.youtube.com/watch?v=WnwAYoiQxxc